Die Klosterruine Paulinzella in Rottenbach

Rottenbach ca. 17,1 km (max. 24 min. mit dem Auto) von Rudolstadt entfernt

Die Geschichte der Klosterruine Paulinzella

 

Die Klosterruine Paulinzella ist eine ehemalige Klosterkirche und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Thüringen. Es ist eine der bedeutendsten romanischen Bauwerke Deutschlands. Selbst Goethe und Schiller erfreuten sich schon an ihrem Anblick.

Das damalige kleine Dorf mit dem Namen Marinenzelle, welches aus einer kleinen Kapelle und wenigen Holzhütten bestand, wurde durch die sächsische Adlige Paulina um 1102 ein Benediktiner Kloster. Die Arbeiten am heutigen Klosterkomplex begannen 1106. 1107 starb Paulin und die Bauarbeiten verlangsamten sich.  Einige Handwerker und viele Baukräfte verließen das Kloster. Die Weihe des Klosters erfolgte dadurch erst im Jahr 1124. Schritt für Schritt erfolgte schließlich der Ausbau des Klosters und wurde Mitte des 12. Jahrhunderts fertig gestellt.

In den nächsten Jahren konnte sich das Kloster Paulinzella einen wohlhabenden Besitz aneignen. Es wurde jedoch nur bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts als Doppelkloster betrieben und danach nur noch als reines Mönchkloster. Kurz darauf folgte ein Bauernkrieg und das Kloster wurde um viele Besitztümer beraubt.

Durch die Einführung der Reformation unterlag das Koster nun weltlichen Bestimmungen und somit wurde dem Klosterbetrieb um 1534 ein Ende gesetzt. Daraufhin wurden die Mönche vertrieben und 1564 begann der Abbau von Steinen, um diese an anderen Orten zu verbauen. Dieser Grund und die Witterung trugen zum raschen Verfall der Ruine bei. Anfang des 19. Jahrhunderts begannen dann Erhaltungsmaßnahmen des Denkmals. Das sollte die Sehenswürdigkeit noch lange für die Nachwelt zugänglich machen. So kann die Ruine bis zum heutigen Tag kostenlos besichtigt werden.

Veranstaltungen & Sehenswertes

Das ganze Jahr über können Sie Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen in dieser besonderen Atmosphäre erleben. Eines der bedeutendsten ist:

 

Der Heiratsmarkt in Paulinzella

Die ist ein Volksfest, welches jedes Jahr zum Männertag vom Paulinzellaer Heimatverein ausgerichtet wird. Es erfreut sich an großer Beliebtheit und viele Leute pilgern in die kleine Ortschaft. Es ist für Bratwürste und kühles Bier gesorgt, die Männer können sich am „Hau den Lukas“ beweisen und ebenfalls vorhanden Live-Musik kann ausgelassen getanzt werden. Für die kleinen Gäste sind kleine Attraktionen wie eine Hüpfburg vorhanden, so das Groß und Klein Ihren Spaß haben können.

 

Museum zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte

Das Museum finden Sie im Jagdschloss und ist von April bis Oktober, Freitag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Die Ausstellung „Vom Steinbeil bis zur Motorsaege“

Diese Ausstellung finden Sie ebenfalls vorübergehend im Jagdschloss und ist von April bis Oktober, Freitag bis Sonntag geöffnet.

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