Die Residenzstadt Rudolstadt

776 tauchte erstmals der Name Rudolstadt in einer Schenkungsurkunde von Karl des Großen an das Kloster Hersfeld auf. Sie war einst fränkisch-sorbisch-thüringischer Siedlungsplatz und gelangte um 1340 in den Besitz der Grafen von Schwarzbug. Bereits seit 1326 besitzt Rudolstadt das Stadtrecht und um 1571 wird die schöne Residenzstadt zum Hauptsitz der Linie Schwarzburg-Rudolstadt.
In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich diese Stadt zu einem der kulturell und politisch bedeutendsten Zentren. Der Name ist undenkbar mit der deutschen Kunst- und Geistesgeschichte verbunden.

Man kann sagen, dass es eine Stadt voller Leben und Liebreiz ist. Ebenfalls ist sie ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in eine wunderschöne Umgebung.

Die Touristinformation ist in nur wenigen Minuten zu Fuß gut erreichbar. Dort erhalten Sie weitere Tipps und Prospekte für die Planung Ihrer Touren in unserem schönen Rudolstadt!

Das Wetter in Rudolstadt

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Rudolstadt - Thüringenkarte mit Städtepunkten

Die Heidecksburg

Die Heidecksburg

Die Heidecksburg – korrekt: Schloss Heidecksburg – ist ein Wahrzeichen der Stadt Rudolstadt in Thüringen. Es handelt sich um ein prachtvolles Barockschloss aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, welches auf dem Gelände einer Burg aus dem 13. Jahrhundert errichtet wurde. In den Folgejahrhunderten entstanden infolge von Kriegszerstörungen, Bränden etc. mehrere Nachfolgegebäude, darunter sowohl Burgen als auch Schlösser.

Heute ist Schloss Heidecksburg eine beliebte Touristenattraktion und ein stark frequentiertes Ausflugsziel, was sowohl dem imposanten Äußeren als auch den architektonisch und kulturhistorisch wertvollen Kostbarkeiten im Inneren des Gebäudes zu verdanken ist. Unter anderem können im Schloss die fürstlichen Wohn- und Festräume, eine umfangreiche Waffensammlung und die Gemäldegalerie besichtigt werden. Zudem enthält Schloss Heidecksburg eine historische Bibliothek und eine einzigartige Sammlung von Zierporzellan. Immer wieder wechselnde Ausstellungen ergänzen die Sehenswürdigkeiten und locken Besucher von nah und fern an.

Weiterhin ist das Schloss der Sitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und des Thüringer Landesmuseums.

Schloss Heidecksburg mit Blick über Rudolstadt

Die Geschichte der Heidecksburg

Auf dem Gelände des heutigen Schlosses befand sich bereits im 13. Jahrhundert eine Burg des Grafen von Orlamünde. Diese wurde im Jahr 1334 durch den Grafen von Schwarzburg erworben und anschließend ausgebaut. Doch schon rund zehn Jahre später, im Zuge des Thüringischen Grafenkrieges, wurde die Burg vollständig zerstört. Heute sind keine sichtbaren Überreste dieser „Urbebauung“ des Geländes mehr vorhanden.

Nach Ende des Krieges wurde zwar auf dem gleichen Gelände, jedoch etwas versetzt ein Nachfolgebau errichtet. Dieser befand sich zwischen der heutigen Mitte des Schlossplatzes und der Freilichtbühne. Das neue Bauwerk, eine relativ schlichte Burg, überdauerte bis zum Jahr 1573, ehe ein verheerendes Feuer sie zum größten Teil zerstörte. Heute vermutet man, dass der in den Marstall integrierte Rundturm noch von der zweiten Burg abstammt.

Aus den Resten, die das Feuer übrig gelassen hatte, entstand schließlich ein Renaissanceschloss mit drei Flügeln, das in seinen Ausmaßen und in der Lage weitgehend dem heutigen Gebäude entsprach. Doch auch dieses Bauwerk wurde im Jahr 1735 durch ein Feuer fast vollständig zerstört. Somit begann im Jahr 1737 der Bau eines neuen barocken Residenzschlosses, in das lediglich das alte Wachgebäude, Teile des Südflügels und das Rippengewölbe im Erdgeschosses integriert werden konnten. Es entstand ein barocker Repräsentationsbau, der dem Anspruch des im Jahr 1710 in den Fürstenstand erhobenen Hauses Schwarzburg-Rudolstadt gerecht werden konnte.

Die Attraktionen von Schloss Heidecksburg

Schloss Heidecksburg wird heute (und seit jeher) sehr vielseitig genutzt. Sowohl die wichtigsten Gebäudeteile selbst können besichtigt werden, aber auch die darin befindlichen Dauerausstellungen sowie zeitlich begrenzte Themenausstellungen. Hier einige der wichtigsten Attraktionen im Detail:

Die Waffensammlung

Die im Schloss Heidecksburg untergebrachte Waffensammlung zählt mit mehr als 4000 Exponaten aus dem 15. bis 19. Jahrhundert zu dem umfangreichsten in Deutschland. Sie gehört zum Thüringer Landesmuseum und wurde in den vergangenen Jahren im spätgotischen Gewölbesaal der Heidecksburg ausgestellt. Allerdings befindet sich die Waffensammlung derzeit in Restaurierung, sie soll jedoch im Jahr 2017 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Gemäldesammlung

Schloss Heidecksburg beinhaltet eine sehenswerte Gemäldesammlung der Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Bereits im 17. Jahrhundert wurde der Grundstein zu dieser Gemäldesammlung gelegt, danach erweiterte man sie ständig.

Die Ausstellung „Rocco en miniature“

Die faszinierende Welt des Rokoko im Kleinformat, genauer gesagt im Maßstab 1:50. Diese interessante Dauerausstellung befindet sich ebenfalls im Schloss Heidecksburg. Sie besteht aus einer Fantasiewelt zweier Königreiche, inklusive mehrerer Miniaturschlösser samt Einrichtungsgegenständen und Bewohnern. Bereits seit 2007 befindet sich diese Ausstellung in der ehemaligen fürstlichen Hofküche der Burg.

Das naturhistorische Museum

Bereits im 18. Jahrhundert begann man auf Schloss Heidecksburg mit der Einrichtung eines fürstlichen Naturalienkabinetts. Die heute in einem Raum im Obergeschoss des Nordflügels untergebrachte Ausstellung rekonstruiert dieses Naturalienkabinett und zeigt einen Sammlungsfundus aus allen drei klassischen Naturreichen, also dem Stein-, Pflanzen- und Tierreich.

Wie Sie sehen, ist Schloss Heidecksburg heute unbedingt einen Besuch wert. Bringen Sie die notwendige Zeit mit, denn es gibt sehr viel zu erleben! Im Rahmen verschiedener Führungen und Kombi-Angebote kann jeder so viel von Schloss Heidecksburg sehen, wie er mag.

Das Landestheater

Das Theater in Rudolstadt – Eine Bühne der Superlative

Dieses Theater besitzt eine reiche Tradition. Ende des 18. Jahrhunderts leitete Johann Wolfgang von Goethe seine künstlerischen Geschicke und sorgte für anspruchsvolle Unterhaltung. Die Bühne besitzt heute gerade mal 260 Zuschauerplätze und zählt zu den besten Theatern Thüringens. Es ist weit mehr als nur ein Geheimtipp.

Von den vielzähligen Besuchern wird das reiche Angebot, welches von Schauspiel, Oper, Operette bis hin zu Musical und Ballett reicht, sehr geschätzt. Der „Schminkkasten“, die kleinere Spielstätte mit Bewirtung neben dem großen Haus, lädt zu geselligen Abenden mit meist komödiantischen Stücken und musikalisch-literarischen Programmen ein. Im Juni/Juli kann man das Sommertheater vor der zauberhaften Kulisse der Heidecksburg bewundern. Dies ist ein wunderbares Erlebnis für Groß und Klein. Zudem beherbergt das Theater ein eigenes Orchester: die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Sie bereichern durch ihre regelmäßigen Konzerte das kulturelle Leben der Region ungemein.

Abend für Abend wird die Bühne zum Schauplatz perfekt inszenierten Sinnesrauschens. Wenn der Vorhang sich hebt, wird ein Feuerwerk aus anspruchsvollen Choreografien, atemberaubender Dramatik und einmaliger Bühnentechnik entfacht.

Lassen Sie sich Rudolstadts großen Besuchermagnet nicht entgehen!

Logo - Theater in Rudolstadt
Ausflugsziel Thüringer Landestheater

Das Spaßbad SaaleMaxx

Der ultimative Badespaß zwischen Saalfeld und Rudolstadt

Das SAALEMAXX – Ein Spaßbad der besonderen Art

Im Freizeit- und Erlebnisbad Saale Maxx wird den Besuchern ein Maximum an Sport, Spaß und erholsamer Ruhe geboten. Es ist in die Teilbereiche – Sportbad, Erlebnisbad sowie Sauna- und Wellness – gegliedert. Die farbenfrohe und großzügige Freizeiteinrichtung befindet sich in Hanglage, oberhalb des Rudolstädter Saalebogens. Dadurch wird ein fantastischer Blick zur Heidecksburg geboten.

Hier entdecken Eltern und Kinder eine Vielzahl an Wasserattraktionen. Die Kinder lassen sich durch den Strömungskanal treiben oder gönnen sich eine Abkühlung unter dem Wasserfallpilz.

Im Wellenbecken kommt Meeresfeeling auf. Die Kinder werden von den Wellen in die Höhe getragen, während die Eltern sich in der Brandung entspannen. Desweiteren gibt es im Freizeit- und Erlebnisbad Saale Maxx ein Sportbecken, Whirlpools und Solarien zu entdecken.

Planschen macht hungrig. Im Gastronomiebereich gönnen sich die Familien einen Snack oder eine kleine Erfrischung.

Mädchen mit Brille im Saale MAXX
Saale Maxx - Badespaß in Saalfeld - Übernachten nebenan im Hotel Rudolstadt

Öffnungszeiten

Erlebnisbad

Montag-Samstag: 10.00-22.00 Uhr
Sonntag: 10.00-20.00 Uhr

Sportbad, Saunawelt, Badehaus

Montag-Sonntag: 10.00-22.00 Uhr
Freitag: 10.00-23.00 Uhr

Das Schillerhaus

Das Schillerhaus mit Garten

Geschichte des Hauses

Das Schillerhaus in Rudolstadt gehört zu einer der wenigen authentischen Schillerstätten in Deutschland, die nicht den Bomben des 2. Weltkrieges zum Opfer gefallen sind. Es war einmal der ehemalige Wohnbereich der Familien von Lengefeld und von Beulwitz. Bei der Instandsetzung von 2005 bis 2009, wurde durch zahlreiche restauratorische Befunde, eine realitätsnahe Rekonstruktion der Raumstrukturen und Wandfassungen des ausgehenden 18. Jahrhunderts ermöglicht.

Am 6. Dezember 1787 verbrachte Friedrich Schiller den Abend im Haus der Familie Lengefeld-Beulwitz und war beeindruckt von der aufgeschlossenen geistigen Atmosphäre. Im Sommer 1788, während seines ersten längeren Aufenthalts, wurde seine Leidenschaft für Caroline und die noch unverheiratete Charlotte von Lengefeld geweckt. Aus dieser Leidenschaft entwickelte sich dann eine Liebe zu Charlotte, die in ihre Heirat 1790 mündete.

Diese Zeit inspirierte ihn zur schriftstellerischen Arbeit und verlieh ihm ebenso Mut und Zuversicht. In diesem historischen Haus fand am 7. Dezember 1788 auch das erste persönliche Zusammentreffen mit Johann Wolfgang von Goethe statt.

Das Rudolstädter Schillermuseum richtet seinen Fokus genau auf jene Zeit in Schillers Leben. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist bestens gesorgt. Im Restaurant & Cafe „Schiller!“ wird ein modernes Flair ausgestrahlt. Hier werden Sie mit frischer, leichter Küche und ausgesuchten Weinen versorgt. Der Biergarten ist eine grüne Oase mitten in der historischen Altstadt und lädt zum gemütlichen Verweilen ein – egal zu welcher Tageszeit.

Schillerhaus Rudolstadt - historischer und schöner Ausflug

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr

Montag: geschlossen
(an gesetzl. Feiertagen geöffnet)

Eintritt: 5,- EUR
Ermäßigt: 3,- EUR*

Die Altstadt

Die historische Altstadt von Rudolstadt

Die Altstadt Rudolstadt liegt unterhalb der Heidecksburg und lädt mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen und Renaissance-Bürgerhäusern zum Verweilen ein.

Historisches

Als ältester Siedlungskern von Rudolstadt gilt die Dorfsiedlung Altstadt. Dieses Gebiet war ursprünglich von slawischen Bauern und Fischern bewohnt. Es erstreckte sich im Osten der heutigen Stadt ungefähr zwischen der Ludwigstraße, der Pörze, der Glocken- und der Oststraße. Der Schönfeldt’sche Hof war die bedeutenste Meierei der Altstadt. In dessen Bereich befindet sich jetzt die Ludwigsburg.

Es war eine selbstständige und politische Gemeinde, welche aber eine enge Beziehung zur Stadt Rudolstadt unterhielt. Am 20. September 1830 wurde das Dorf zur Residenz eingemeindet.

Altstadt Rudolstadt - historische schöne Eindrücke

Der Handwerkerhof

Der Handwerkerhof

Eine gelungene Kombination aus historischer Gebäudesubstanz und zeitgemäßer Einkaufs- und Erlebniskultur in Rudolstadt, ist der Handwerkerhof im ehemaligen Bernhardinerstift.

Hier haben Handwerker aus verschiedensten Gewerken, eine Ruine in ein wundervolles Ensemble aus handwerklicher Meisterkunst umgewandelt. Der Handwerkerhof bietet ein schönes Erlebnis für alle Sinne und ist behindertengerecht ausgestattet.

Ein Einblick in den Handwerkerhof in Rudolstadt
handwerkliche Meisterkunst im Handwerkerhof in Rudolstadt
Der Handwerkerhof ein Erlebnis für alle Sinne

Fotoatelier Lösche

Fotoausstellung im Handwerkerhof

Im Jahr 1851 wurde in Rudolstadt das Fotoatelier Lösche gegründet und befindet sich noch heute im Familienbesitz. Somit ist es das älteste noch existierende Atelier für Portraitfotografie in Deutschland.
Historische Stadtansichten, Portraits bekannter Persönlichkeiten und Exponate zur Entwicklung der Fototechnik, kann man in der im Juni 2014  eröffneten Ausstellung betrachten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
14:00 bis 17:00 Uhr

Geschäfte im Handwerkerhof

i-Tüpfel

Für Sie und Ihr Heim, Änderungsschneiderei, Heimtextilien und Geschenkartikel

Inhaberin: Karin Weide
Tel.: 03672 – 312886

Handwerk im Handwerkerhof

Friseursalon „EVY“

Modische Frisuren und Farbgestaltung für Herren, Damen und Kinder

Inhaberin: Evelyn Krause
Tel.: 03672 – 422276

Kosmetik-Atelier Jeanette Hensel

Gesichts- und Körperbehandlung, Beratung und Verkauf, Nagelstudio

Inhaberin: Jeanette Hensel
Tel.: 03672 – 412283

Übernachtungsmöglichkeiten

Für Handwerksburschen auf Wanderschaft bietet der Handwerkerhof Übernachtungsmöglichkeiten.

Es stehen drei kleine Zimmer, eine Küche, WC und Dusche zu Verfügung.

Anmelden kann man sich bitte unter: 03672 – 410377

Das Freilichtmuseum

Das Freilichtmuseum im Heinrich-Heine-Park

Einblicke in das einstige bäuerliche Leben erhalten Besucher im romantischen Heinrich-Heine-Park am Saaleufer. Die dort gelegenen „Thüringer Bauernhäuser“ gelten als ältestes Freilichtmuseum Deutschlands.

Die Besucher können hier eine malerische Hoflandschaft betrachten und genießen, welche aus mehreren Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert besteht. In den Jahren 1914/1915 wurden die vom Verfall bedrohten Fachwerkbauten in den umliegenden Dörfern abgetragen. Durch die „Marie-Richter-Stiftung“, ist es den naturverbundenen Bürgern in Rudolstadt zu verdanken, dass diese Häuser mit viel Liebe zum Detail im Heinrich-Heine-Park wieder aufgebaut wurden.

Öffnungszeiten

April bis Oktober

täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr
(Einlass bis 17:30 Uhr)

Preise Museum

Erwachsene: 2,50 €

Ermäßigte
(Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Inhaber der Thür. Wald-Card): 1,50 €

Gruppen
– ab 20 Personen: 1,50 € pro Person
– Schulklassen ab 20 Schülern: 0,50 € pro Person

erweitertes Kombiticket
gilt für Schillerhaus , Thüringer Landesmuseum Heidecksburg inkl. Ausstellung „Rococo en miniature“ und das Freilichtmuseum Thüringer Bauernhäuser: 9,00 €

Alte Fachwerkbauten im Heinrich-Heine-Park
Thüriner Bauernhäuser im Freilichtmuseum Rudolstadt
Fachwerkbauten im Heinrich-Heine-Park

Im Museum wird durch originale Möbel und Gebrauchsgegenstände das bäuerliche Leben in der Thüringer Region veranschaulicht. Die Ausstattung stammt aus der Zeit vom 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und überzeugt durch Formschönheit und Zweckmäßigkeit. Das sehr persönliche Verhältnis zu den Gegenständen und Möbeln zeigen die Bemahlungen und die oft humorvollen Beschriftungen.

Die Einrichtung einer alten Dorf-Apotheke ist besonders sehenswert. Sie weist durch die vorhandenen Laborgeräte, Arzneiflaschen und Mörsern auf eine bestimmte Besonderheit des oberen Schwarzatales hin: den Olitätenhandel. Mit ihm verdienten die sogenannten „Buckelapotheker“ ihren Lebensunterhalt. Diese Olitäten werden heut zu Tage wieder nach Originalrezept hergestellt und einige davon sind im Museumsladen erhältlich.

Museum mit originalen Möbeln und Gebrauchsgegenständen

Weitere Highlights:

Erlebnisführung mit dem Buckelapotheker

„Gauner, Grausen und Gespenster“

Autor: Frank Esche
Inszenierung: theater-spiel-laden

Bei dieser Führung erfahren Sie von einem Buckelapotheker aus dem Fürstentum Schwarzburg – Rudolstadt Schauriges, Erotisches, Kurioses und Ergötzliches aus dem Winzigland.
Er plaudert Geheimnisse über das Alltagsleben aus und redet über den einzigartigen Medizinal- und Olitätenhandel im grünen Herzen Deutschlands.

Treffpunkt ist der Hof der Thüringer Bauernhäuser.

Termine der laufenden Saison

Zusätzliche Termine für Gruppen ab 10 Personen sind nach Vereinbarung mit der Tourist-Information (Tel.: 03672/486440) möglich.

Preise:

Erwachsene: 7,00 €

Kinder ab 7 Jahre / Schüler und Gruppen ab 20 Personen: 6,00 €

Kulinarische Führung

„Gestampft, gerührt, geschüttelt – Heiteres und Wissenswertes aus der Bauernküche“

Bei dieser unterhaltsamen Führung stehen die Küchen und der Kräutergarten der Thüringer Bauernhäuser im Vordergrund. Als Besucher erfahren Sie, dass die moderne Küchentechnik auf ganz soliden Grundlagen beruht und so manches praktische Küchengerät seinen Ursprung in der Bauernküche hat.
Im wundervollen Kräutergarten erfahren Sie alles über alte Nutz- und Zierpflanzen, sowie über einige gesunde Kräuter. Am Ende der Führung ist Ihr Wissenshunger hoffentlich gestillt und es werden Fladen nach Originalrezept hergestekllt und verzehrt.

Termine der laufenden Saison

Zusätzliche Termine für Gruppen ab 10 Personen sind nach Vereinbarung mit der Tourist-Information (Tel.: 03672/486440) möglich.

Preise:

Erwachsene: 7,00 €

Kinder ab 7 Jahre / Schüler und Gruppen ab 20 Personen: 6,00 €

Die Thüringer Bauernhäuser sind vor allem in den Sommermonaten ein angesagter Ort für Open-Air Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Die Bandbreite reicht von Konzerten mit Dixieland und Folklore bis hin zum Kino-Open-Air und Sommertheater.

Die Stadtkirche St. Andreas

Die Rudolstädter Stadtkirche St. Andreas ist eine evangelische, dreischiffige spätgothische Hallenkirche. Sie entstand in den Jahren 1463 bis 1475 aus einem, aus dem 12. Jahrhundert stammenden, umgebauten Gotteshaus. 1634 bis 1636 wurde die Kirche erneut umgebaut und erhielt eine frühbarocke Innenausstattung.

Sehenswertes in der Kirche

Besonders beeindruckend sind der Stammbaum der Familie des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg und das „Schönfeldsche Epitaph“, welche wandhoch dargestellt sind.

Im Chor erinnert eine Grabplatte an Gräfin Katharina von Schwarzburg.

Ebenfalls befindet sich in der Kirche eine zweiräumige Fürstengruft, welche seit 1605 benutzt wurde. Hier liegen noch einige Särge der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Leider sind diese Särge aber stark beschädigt, da die Gruft eine Serie von Einbrüchen erleiden musste.

Im Jahr 1882 wurde eine Ladegast-Orgel eingebaut. 2003-2005 wurde diese durch Hermann Eule Orgelbau restauriert.

Die Glocken

Im oberen Glockenstuhl des Turmes hängt die spätgotische Glocke Osanna. Sie wurde 1499 von Kurt Kerstan gegossen und wiegt 2.300 Kilogramm. Die Glockeninschrift lautet : „Vivos voco, Mortuos plango, Fulgura frango.“ („Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, Blitze breche ich.“)

Die „Große Glocke“ wiegt 5000 Kilogramm und ist die schwerste freischwingende Glocke einer evangelischen Kirche in Thüringen. Sie wurde 1635 von den Gießerbrüdern Möhringk aus Erfurt mitten im Dreißigjährigen Krieg gegossen.

Die Marienglocke oder auch Kinderlehrglocke ist ein hochgotisches Kunstwerk und ist mit 460 Kilogramm die leichteste im Geläut. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Anschrift

Hotel Thüringer Hof
Bahnhofsgasse 3
07407 Rudolstadt

Inhaber:
Carsten Lauterbach

Kontakt

Telefon: 0 36 72 / 41 24 22
Telefax: 0 36 72 / 41 24 23

E-Mail:
kontakt@thueringerhof-rudolstadt.de

Rezeption

Mo - Sa: 6:30 bis 22:00 Uhr

So/Feiertage: 6:30 bis 18:00 Uhr

Gaststätte

Mi - Sa: 11:00 bis 22:00 Uhr

So/Feiertage: 11:00 bis 16:00 Uhr

Montag und Dienstag Ruhetag